Ein langer Weg

1959 wurde ich in einer Kleinstadt nördlich von Berlin geboren.

Nach der 10. Klasse erfolgte eine erfolgreiche Ausbildung zur „Biologielaborantin – Labordiagnostik“. Da ich gerne Tierärztin werden wollte, besuchte ich danach die Bergakademie in Freiberg, um die Hochschulreife zu erwerben.

Leider waren beim Tierarztstudium zu viele Bewerber und mir wurde ein Biologiestudium „Tierphysiologie“ angeboten. Da es jährlich nur ca. 20 Studienplätze für diese Richtung gab, überlegte ich nicht lange, wo man mit diesem Abschluss die ersten fünf Jahre nach dem Studium eingesetzt wird, nämlich als Zoodirektor oder in einem Versuchstierlabor.

Nach dem 1. Semester stellte ich dann den Antrag auf Exmatrikulation aus gesundheitlichen Gründen und machte danach eine Umschulung und war bisher im Büro tätig.

Meine beiden Jungs kamen 1982 und 1989 zur Welt. Seit 1993 bin ich glücklich verheiratet.

1996/97 musste ich im gleichen Abschnitt der Lendenwirbelsäule operiert werden, ich hatte mir eine Bandscheibe zerplatzt. Durch Narbengewebe im Spinalkanal habe ich nach wie vor gesundheitliche Probleme. Ich fand eine Ärztin, die sich in Akupunktur und Homöopathie  auskennt und komme seit einer entsprechenden Therapie ohne Schmerzmittel aus.

Seit 1998 haben wir Katzen und fast genau solange beschäftige ich mich mit der Anwendung von Homöopathie. Cooky hatte ständig Schnupfen und ich lehnte eine ständige Behandlung mit Antibiotika ab.

Während eines „Propädeutikum für angehende Tierheilpraktiker/innen“ im Jahre 2004 frischte ich meine Kenntnisse über Anatomie etc. während meinen Ausbildungen auf. 

2005 besuchte ich einen Jahreskurs „Homöopathie für Tiere“ an der Paracelsusschule in Berlin.

Nachdem ich sehr gute Erfahrungen in der Behandlung verschiedener Krankheiten bei Katzen mit homöopathischen Mitteln (aus den Therapieverfahren der Homotoxie, Biochemie, der klassischen Homöopathie und der Isopathie) gemacht habe, viel Zeit für mein Wissen, viel Geld für Bücher und Ausbildung investiert habe, möchte ich gerne meine Fähigkeiten und Erfahrungen bei der Heilung anderer Tiere einsetzen. Während meinen gesammelten Erfahrungen musste ich feststellen, dass Heilung möglich ist.

Ich selbst nehme auch bei einer Angina nur noch homöopathische Mittel. Die Heilung beginnt damit, dass man sich wohler fühlt und dann verschwinden die Symptome. Nach 4 Tagen war mein Gesundheitszustand so, als wäre ich nie krank gewesen. Früher nahm ich Antibiotika, war längere Zeit krankgeschrieben und fühlte mich eigentlich erst nach mehreren Wochen wieder völlig gesund. Ich musste feststellen, dass gesund mehr ist, als nur keine Krankheitssymptome zu haben, man hat Spaß am Leben.

Uns machen unsere Katzen auch viel mehr Spaß, wo man ihnen ihre Lebensfreude richtig ansieht. Immer wieder gibt es Leute die meinen, dass homöopathische Mittel nicht helfen könnten, da in höheren Potenzen sowieso keine Stoffe mehr chemisch nachweisbar sind. Aber irgendwann wird man physikalisch nachweisen können, dass homöopathische Mittel helfen. Es wurde auch schon nachgewiesen, dass Wasser ein Gedächtnis hat. Zwar „hinkt“ jeder Vergleich, aber chemisch lässt sich schließlich auch nicht nachweisen, dass auf einer CD Musik ist.